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Ehrenamtsauflug 2026 in Velbert: kulturell, kulinarisch und voller Freude.

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Velberter Schließ- und Sicherheitstechnik ist in der ganzen Welt vertreten! Wie alles begann, erfuhren wir Ehrenamtlichen bei einer Führung im Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum. Vom Anfang der Sicherung des Eigentums durch einfache, aber geniale Holzschließungen bis zu den smarten Techniken der heutigen Zeit. Neben der ehrenamtlichen Begleitung im Hospiz führt Melanie Interessierte durch dieses in Deutschland einmalige Museum. Natürlich auch ehrenamtlich. Und wir waren die Gäste, die Probleme mit der Handhabung der Schließtechnik der römischen Vorfahren hatten, aber auch „Panzerknacken“, bzw. Öffnen des feuerfesten Tresors, war nicht unsere Stärke. Zum Glück gab es Hilfe bei der Auswahl der Schlüssel.    

Nach Ansicht wertvoller Exponate, kunstvoll und perfekt gesicherten „Kassen“ zeigte die original aufgebaute Wönnemannsche Schmiede den Alltag eines früheren Schlossschmiedes. Mangels Bodenschätze, Wasserkraft und guter Ernten waren die Velberter Bürger schon früh auf einen Nebenerwerb angewiesen. So entstand die Schlossmacherei zunächst in Heimarbeit. Die erste Schlossschmiede ist 1545 urkundlich erwähnt. Heute ist neben der Sicherung der Immobilien, die Sicherung und Entwicklung in der Automobilbranche ein großes Standbein der Velberter Industrie. Der Name der Stadt Velbert ist zwar nicht überall bekannt, aber deren Schließsicherungen verteilen sich über den ganzen Globus.   

Die „Wissbegierigen“ waren die ehrenamtlich Tätigen im Hospiz, die gerne der Einladung von Beate und Julie gefolgt sind. Diese beiden „Nicht-Velberterinnen“ begeisterten sich daran, welche wertvollen Kostbarkeiten in der Nähe des Hospizes zu finden sind. Schnell mal den Schlüssel in der Tasche prüfen: … „oh ja, ich habe einen BKS-Schlüssel“ …“und ich einen von CES“. Ein Stück Velbert!

Auf dem Weg zum Mittagessen, ein kurzer Stopp am „Stillen Park“. Ein alter Friedhof mitten in der Stadt. Hier ist ein Stück Velberter Geschichte in Stein gemeißelt. Zahlreiche Firmengründer fanden hier ihre letzte Ruhe, deren Name ist heute teilweise noch in aller Munde. Das ehemalige Gelände zog sich vermutlich bis zur Grünstraße hin. Mit dem Neubau der Schulen und des Hospizes wurde das Gebiet völlig neugestaltet. Übrig geblieben ist eine mächtige, alte Kastanie, die jetzt den Hospizgarten schmückt. Dort werden die Steine der Erinnerung an die Verstorbenen abgelegt.

Nach den vielen Informationen genossen wir ein schmackhaftes Mittagessen im frisch renovierten „Wirtshaus“. Schnell war eine angeregte Unterhaltung im Gange, denn man trifft nicht immer alle Ehrenamtlichen, die in den unterschiedlichsten Bereichen tätig sind. Wie heißt es doch so schön: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“  „Danke“ für diesen erlebnisreichen Ausflug in Velbert sagen wir Ehrenamtliche den Koordinatorinnen Beate und Julia.

                                                                                                                                                                                                                            Anneliese Klewer

Kleine Ergänzung:

Ein herzliches Dankeschön vom Hospiz Velbert an das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum! Vielen Dank für den tollen Empfang, die Gastfreundschaft und das großartige Entgegenkommen bei unserem Besuch.

 

 



© www.hospiz-velbert.de   Dienstag, 8. September 2026 14:53 hospiz-jw
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