Velberter
Schließ- und Sicherheitstechnik ist in der ganzen Welt vertreten! Wie alles
begann, erfuhren wir Ehrenamtlichen bei einer Führung im Deutschen Schloss- und
Beschlägemuseum. Vom Anfang der Sicherung des Eigentums durch einfache, aber
geniale Holzschließungen bis zu den smarten Techniken der heutigen Zeit. Neben
der ehrenamtlichen Begleitung im Hospiz führt Melanie Interessierte durch
dieses in Deutschland einmalige Museum. Natürlich auch ehrenamtlich. Und wir
waren die Gäste, die Probleme mit der Handhabung der Schließtechnik der
römischen Vorfahren hatten, aber auch „Panzerknacken“, bzw. Öffnen des
feuerfesten Tresors, war nicht unsere Stärke. Zum Glück gab es Hilfe bei der
Auswahl der Schlüssel.
Nach
Ansicht wertvoller Exponate, kunstvoll und perfekt gesicherten „Kassen“ zeigte
die original aufgebaute Wönnemannsche Schmiede den Alltag eines früheren
Schlossschmiedes. Mangels Bodenschätze, Wasserkraft und guter Ernten waren die Velberter
Bürger schon früh auf einen Nebenerwerb angewiesen. So entstand die
Schlossmacherei zunächst in Heimarbeit. Die erste Schlossschmiede ist
1545 urkundlich erwähnt.
Heute ist neben der Sicherung der Immobilien, die Sicherung und Entwicklung in
der Automobilbranche ein großes Standbein der Velberter Industrie. Der Name der
Stadt Velbert ist zwar nicht überall bekannt, aber deren Schließsicherungen
verteilen sich über den ganzen Globus.
Die „Wissbegierigen“ waren die ehrenamtlich Tätigen im
Hospiz, die gerne der Einladung von Beate und Julie gefolgt sind. Diese beiden
„Nicht-Velberterinnen“ begeisterten sich daran, welche wertvollen Kostbarkeiten
in der Nähe des Hospizes zu finden sind. Schnell mal den Schlüssel in der
Tasche prüfen: … „oh ja, ich habe einen BKS-Schlüssel“ …“und ich einen von CES“.
Ein Stück Velbert!
Auf
dem Weg zum Mittagessen, ein kurzer Stopp am „Stillen Park“. Ein alter Friedhof mitten in der Stadt. Hier ist ein Stück Velberter
Geschichte in Stein gemeißelt. Zahlreiche Firmengründer fanden hier ihre letzte
Ruhe, deren Name ist heute teilweise noch in aller Munde. Das ehemalige Gelände
zog sich vermutlich bis zur Grünstraße hin. Mit dem Neubau der Schulen und des
Hospizes wurde das Gebiet völlig neugestaltet. Übrig geblieben ist eine mächtige,
alte Kastanie, die jetzt den Hospizgarten schmückt. Dort werden die Steine der
Erinnerung an die Verstorbenen abgelegt.
Nach den vielen Informationen genossen wir ein schmackhaftes Mittagessen im
frisch renovierten „Wirtshaus“. Schnell war eine angeregte Unterhaltung im
Gange, denn man trifft nicht immer alle Ehrenamtlichen, die in den
unterschiedlichsten Bereichen tätig sind. Wie heißt es doch so schön: „Warum in
die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ „Danke“ für diesen erlebnisreichen Ausflug in
Velbert sagen wir Ehrenamtliche den Koordinatorinnen Beate und Julia.
Anneliese
Klewer
Kleine Ergänzung:
Ein herzliches Dankeschön vom Hospiz Velbert an das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum! Vielen Dank für den tollen Empfang, die Gastfreundschaft und das großartige Entgegenkommen bei unserem Besuch.